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Einstellungstest höherer Dienst: Diese Fakten musst du wissen

Wer die richtigen Voraussetzungen mitbringt, kann in seiner Karriere als Beamter eine steile Laufbahn an den Tag legen. Die höchste Laufbahn im Beamtendienst in Deutschland ist der höhere Dienst, an den dementsprechend auch enorm strenge Anforderungen gebunden sind. Unter anderem wartet ein Einstellungstest höherer Dienst auf dich, den du auf jeden Fall erledigen musst. Wir haben uns im Folgenden mit dem Einstellungstest mal etwas näher beschäftigt und geprüft, welche Laufbahnen du überhaupt als Beamter im höheren Dienst einschlagen kannst.

Wichtiger Tipp: Eine gute Vorbereitung ist für den Test im höheren Dienst alles. Aus diesem Grund solltest du zum Üben unseren Online-Testtrainer nutzen, der dir einen detaillierten Ausblick auf die Fragen im Eignungstest ermöglicht.

 

Der Einstellungstest höherer Dienst: Die Aufgaben im Detail

Es dürfte nicht überraschen, dass die Anforderungen vor einer Einstellung höheren Dienst durchaus üppig ausfallen. Im Einstellungstest musst du dich daher in verschiedenen Bereichen beweisen und dein Wissen bei mehreren Aufgaben belegen. Bedenken solltest du hierbei, dass dir nur eine begrenzte Zeit für das Beantworten der Fragen zur Verfügung steht. Durchgeführt wird der Einstellungstest im Auswahlverfahren für den höheren Dienst am Computer. Hierbei handelt es sich im Detail um einen Multiple-Choice-Test, in welchem du bei jeder Frage aus mehreren Antwortmöglichkeiten wählen kannst. Was genau dabei abgefragt wird, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Im Folgenden zeigen wir dir die unterschiedlichen Bestandteile aber einmal etwas genauer.

 

Fachliche Fragen

Je nach gewünschter Laufbahn und Richtung werden dir im Einstellungstest verschiedene fachliche Fragen gestellt. Möchtest du zum Beispiel in der Kreisverwaltung oder der Kommunalverwaltung tätig werden, musst du die Strukturen und den Aufbau des öffentlichen Dienstes kennen. Strebst du deine Karriere bei der Bundeswehr an, musst du deren Aufgabenbereiche kennen.

 

Sprachlicher Test

Ebenfalls Bestandteil des Qualifikationsverfahrens ist ein sprachlicher Test. Hierbei werden verschiedene Fragen zur Grammatik und der deutschen Sprache gestellt, so dass du zum Beispiel Präpositionen oder die Zeichensetzung beherrschen musst.

 

Mathematischer Test

Ein mathematischer Prüfungsteil ist im Einstellungsverfahren ebenfalls zu finden. Hier musst du deine Kenntnisse im Dreisatz, der Prozentrechnung und den Grundrechenarten unter Beweis stellen.

 

Merkfähigkeit-Test

Ob du dir Dinge gut merken kannst, wird im Einstellungstest ebenfalls überprüft. Hierfür bekommst du zum Beispiel unterschiedliche Wörter in einer langen Liste vorgelegt und musst diese anschließend möglichst vielfältig wiederholen. Alternativ wird deine Erinnerung zum Beispiel mit Fotos oder Bildern geprüft.

 

Konzentrationstest

Ein Aufgabenbereich im Einstellungstest beschäftigt sich speziell mit der Konzentration. Hier sind die Aufgaben nicht unbedingt schwer, dafür musst du dich beim Lösen aber definitiv gut konzentrieren. In der Regel handelt es sich in diesem Prüfbereich um mathematische oder textliche Aufgaben.

 

Allgemeinwissen

Dein Allgemeinwissen interessiert die Prüfungskommission im Einstellungstest ebenfalls. Zum Allgemeinwissen gehört dabei zum Beispiel, welche Rolle der Bundespräsident in Deutschland einnimmt oder welches Land auf welche Währung vertraut.

 

Selbsteinschätzung

Je nach angestrebter Laufbahn kann es sein, dass im Einstellungstest auch ein Bereich zur Selbsteinschätzung zu finden ist. In diesem Fall werden verschiedene Aussagen formuliert und du musst angeben, in wie weit diese auf dich zutreffen – oder eben nicht.

Achtung: Du musst im Einstellungstest einen guten Auftritt vorlegen. Dieser zählt zur gesamten Bewertung im Auswahlverfahren und könnte im schlechtesten Fall der Grund für dein Ausscheiden sein.

 

Welche Voraussetzungen sind noch zu erfüllen?

Du kannst im höheren Dienst zwischen einer Karriere als Beamter im höheren technischen Dienst und einer Karriere als Beamter im höheren nichttechnischen Dienst wählen. Entscheidest du dich für den nichttechnischen Dienst, musst du zwingend ein abgeschlossenes Studium in der Tasche haben. Erforderlich ist dabei ein Masterabschluss, Uni-Diplom, ein Magister oder ein Staatsexamen. Zusätzlich dazu solltest du natürlich auch ein gewisses Interesse an verwaltungstechnischen Aufgaben mitbringen. Im technischen Dienst liegt der Fokus hingegen eher auf dem Interesse an technischen und handwerklichen Aufgaben. Gefordert wird im höheren Dienst ein Masterabschluss, der zum Zeitpunkt der Bewerbung bereits vorhanden sein muss. Anschließend wird dann ein technisches Referendariat gestartet, welches rund zwei Jahre dauert. Im Anschluss daran muss eine Laufbahnprüfung absolviert werden, ehe du zum Beamten auf Probe aufsteigst. Nach Ablauf der Probezeit wirst du dann zum Beamten auf Lebenszeit und kannst zum Beispiel nicht so einfach entlassen werden.


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