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Öffentlicher Dienst Vorstellungsgespräch: Darauf kommt es an

Je nach gewünschter Laufbahn im öffentlichen Dienst müssen die Bewerber unterschiedliche Auswahl- und Einstellungsverfahren durchlaufen. Wer beispielsweise als Beamter im höheren Dienst tätig werden möchte, muss einen computerbasierten Wissenstest und ähnliche Hürden meistern. Nicht ganz so hart geht es wiederum bei den meisten Berufen zum Beispiel in der Verwaltung zur Sache. Dennoch gilt in beiden Fällen, dass dich ein öffentlicher Dienst Vorstellungsgespräch erwartet. Und im Folgenden zeigen wir, was dich wartet und worauf es dabei ankommt.

 

Einladung zum Vorstellungsgespräch: Wie bereite ich mich vor?

Um beim öffentlicher Dienst Vorstellungsgespräch einen guten Eindruck hinterlassen zu können, ist eine richtige Vorbereitung notwendig. Hierzu gehören verschiedene Punkte, die wir im Folgenden einmal aufgelistet haben:

  • Angemessene Kleidung
  • Kein übertriebenes Make-Up
  • Ausgeschlafen
  • Pünktlichkeit
  • Wissen über Arbeitgeber und eigene Aufgaben

Was anziehen? Das ist eine Frage, die sich vor dem Vorstellungsgespräch im öffentlichen Dienst viele Menschen fragen. Tatsächlich gibt es hier kein „Allheilmittel“. Stattdessen ist es so, dass die Kleidung zum jeweiligen Berufsfeld passen sollte. Wer also beispielsweise später als Hausmeister arbeiten möchte, muss im Vorstellungsgespräch auch nicht im Anzug erscheinen. Einen echten Dresscode gibt es also nicht. Ein Hemd und ein gepflegtes Äußeres sollten aber auf jeden Fall beachtet werden. Für die Bewerberinnen gilt gleichzeitig, dass auf übertriebenes Make-Up verzichtet werden sollte. Weniger ist in diesem Fall mehr. Darüber hinaus solle jeder Bewerber natürlich darauf achten, dass er pünktlich und ausgeschlafen zum Vorstellungsgespräch erscheint.

Ein ungemein wichtiger Teil bei der Vorbereitung ist zudem das Wissen über den Arbeitgeber und den eigenen Aufgabenbereich, da hierzu im Vorstellungsgespräch garantiert Fragen gestellt werden. Aber dazu jetzt noch mehr.

Achtung: Du bekommst im Vorstellungsgespräch natürlich in der Regel nur eine Chance. Du solltest also fokussiert an die ganze Sache herangehen und darauf achten, dich im Gespräch möglichst positiv zu präsentieren.

 

Das öffentlicher Dienst Vorstellungsgespräch: Das erwartet dich

Bist du gut vorbereitet, sollte dir das Vorstellungsgespräch an sich leichter fallen. Wie lange es dauert, ist ein bisschen auch von dir und deinen Antworten abhängig. Länger als 45 Minuten dauert ein solches Kennenlernen aber in der Regel nicht. Das Vorstellungsgespräch selber besteht aus unterschiedlichen Bausteinen. Welche das sind, siehst du hier:

  • Begrüßung
  • Fragen zu deiner Person
  • Fragen zum Lebenslauf
  • Fragen nach der Motivation
  • Fragen nach den Stärken und Schwächen

 

Beginnen wird dein öffentlicher Dienst Vorstellungsgespräch erfahrungsgemäß mit einer Begrüßung. Diese wird recht locker ausfallen, denn auch der Arbeitgeber möchte dir natürlich ein bisschen die Anspannung nehmen. Anschließend geht es aber direkt ans Eingemachte, bzw. den Fragen zu deiner Person. Normalerweise musst du hier ein bisschen von dir erzählen, damit sich der Arbeitgeber ein Bild von dir machen kann. Es kann aber auch sein, dass dir ganz gezielt Fragen gestellt werden. Weiter geht es dann möglicherweise mit den Fragen zu deinem Lebenslauf. Hier fragt dich der Arbeitgeber vielleicht nach ein paar ganz prägnanten Punkten, wie zum Beispiel einem außergewöhnlichen Schülerjob oder einem Auslandsjahr. Du solltest auf diese Fragen natürlich gute Antworten liefern können.

Darüber hinaus werden mit großer Wahrscheinlichkeit Fragen zu deiner Motivation gestellt. Hier solltest du also darauf antworten können, warum du gerade beim öffentlichen Dienst anfangen möchtest und was du dir von deiner künftigen Arbeit versprichst. Die eigenen Stärken und Schwächen werden im Vorstellungsgespräch ebenfalls abgefragt. Hier solltest du ehrliche Antworten geben. Zu sagen: „Ich habe keine Schwächen“ ist hier definitiv der falsche Weg.

Wichtig: Authentisches Auftreten ist im Vorstellungsgespräch enorm wichtig. Die Prüfungskommission ist für gewöhnlich erfahren und kann schnell sehen, ob du ehrlich bist oder nur gespielte Antworten lieferst.

 

Fehler im Vorstellungsgespräch vermeiden: Achtung Stolpersteine

Es kommt immer wieder vor, dass sich Bewerber den Weg zur Karriere mangels schlechter Vorbereitung oder fragwürdigem Auftreten selbst verbauen. Das solltest du natürlich im Idealfall nicht machen. Vermeiden solltest du es daher definitiv, zu spät und nicht ausgeschlafen beim Bewerbungsgespräch zu erscheinen. Nur wenn du fit bist, kannst du auf die Fragen gute Antworten liefern und so einen guten Eindruck hinterlassen. Eine Verspätung ist ohnehin ein absolutes No-Go. Darüber hinaus solltest du darauf achten, dass sich deine mündlichen Angaben mit den Angaben in den Bewerbungsunterlagen decken. Stellt der Arbeitgeber fest, dass deine Geschichte hier nicht so ganz zusammen passt, macht das keinen guten Eindruck. Achte also schon im Vorfeld darauf, dass alles stimmt und du die Nachfragen zu gewissen Punkten auch wirklich beantworten kannst.

 

Fazit: Ruhig und gelassen ins Vorstellungsgespräch gehen

Das öffentlicher Dienst Vorstellungsgespräch ist eine von unter Umständen mehreren Hürden, die auf dem Weg zum Job genommen werden müssen. Bereits im Vorfeld solltest du dich gut auf das Gespräch vorbereiten, in dem du dir Informationen zum Berufsbild und dem Arbeitgeber holst. Darüber hinaus solltest du im Vorstellungsgespräch natürlich auf dein eigenes Auftreten achten. Löchrige Jeans und kaputte Hemden bleiben also besser im heimischen Kleiderschrank. Gehst du ruhig und gelassen an die Sache heran, dürften deine Gesprächspartner aber einen guten Eindruck von dir gewinnen. Und das ist im Auswahlverfahren bereits die halbe Miete.