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Feuerwehr Einstellungstest: Welche Aufgaben muss ich lösen?

Es gibt nur wenige Berufe in Deutschland, die derart angesehen sind, wie der Beruf des Feuerwehrmanns. Tatsächlich bringt die Karriere bei der Feuerwehr aber noch weitere Möglichkeiten. Bewerben kannst du dich zum Beispiel als Notfallsanitäter, Brandmeister, Brandoberinspektor oder Brandreferendar. In fast allen Fällen musst du dabei ein umfangreiches Bewerbungsverfahren durchlaufen, in welchem auch ein Einstellungstest Feuerwehr gemeistert werden muss.

Kleiner Tipp: Möchtest du dich intensiv auf den Einstellungstest bei der Feuerwehr vorbereiten, solltest du unseren Online-Testtrainer zum online Üben verwenden. Darüber hinaus findest du hier auch ein PDF mit Lösungen für die Vorbereitung.

 

Der Feuerwehr Einstellungstest: So sieht er im Detail aus

Der Feuerwehr Einstellungstest richtet sich danach, für welche Laufbahn du dich entschieden hast. Dementsprechend gibt es einige Unterschiede zu beachten, da das Auswahlverfahren nicht für jede Laufbahn gleichermaßen umfangreich ausfällt. Grundsätzlich wird das Einstellungsverfahren in unterschiedliche Bereiche geteilt, zu denen der schriftliche Einstellungstest, ein physischer Eignungstest, ein Vorstellungsgespräch und eine körperliche Tauglichkeitsuntersuchung gehören. Im Großen und Ganzen ähnelt das Auswahlverfahren der Feuerwehr damit dem Einstellungsverfahren von Zoll und Polizei. Wie genau der schriftliche Einstellungstest aufgebaut ist, zeigen wir dir hier anhand von zwei unterschiedlichen Beispielen.

 

Einstellungstest als Notfallsanitäter

Möchtest du als Notfallsanitäter bei der Feuerwehr arbeiten, sieht dein Einstellungstest ein bisschen anders aus, als zum Beispiel der Einstellungstest für einen Brandmeister. Hier siehst du, aus was für Aufgabenbereichen die schriftliche Prüfung besteht:

  • Allgemeinwissen
  • Rechtschreibung
  • Zeichensetzung
  • Mathematik
  • Merkfähigkeit
  • Naturwissenschaften
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Logiktest

 

Einstellungstest als Brandmeister

Strebst du wiederum eine Karriere als Brandmeister an, fällt der Einstellungstest bei der Feuerwehr etwas umfangreicher aus und besteht aus folgenden Bausteinen:

  • Allgemeinwissen
  • Rechtschreibung
  • Zeichensetzung
  • Mathematik
  • Merkfähigkeit
  • Naturwissenschaften
  • Ausdruck und technisches Verständnis
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Logiktest
  • Höhentauglichkeitstest

Im Bereich der Allgemeinbildung musst du im Feuerwehr Einstellungstest zum Beispiel Fragen rund um den Aufgabenbereich der Feuerwehr beantworten. Darüber hinaus warten hier auch Fragen aus um den Bereichen Geografie oder Geschichte auf dich. Im Rechtschreib-Test musst du im Eignungstest dein Wissen in der deutschen Rechtschreibung und Grammatik unter Beweis stellen, wozu natürlich auch die Zeichensetzung gehört. Die weiteren Aufgaben beschäftigen sich zudem mit deinen mathematischen Kenntnissen, deinen Fähigkeiten beim Merken von Dingen oder dem Erkennen von logischen Zusammenhängen.

Achtung: Eine gute Vorbereitung ist für den Einstellungstest Feuerwehr enorm wichtig. Wir empfehlen dir daher, dich frühzeitig mit den Aufgaben aus der Prüfung zu beschäftigen und diese intensiv zu üben.

 

Schriftlichen Einstellungstest bestanden: Wie geht es weiter?

Wie bereits erwähnt, ist der schriftliche Eignungstest bei der Feuerwehr nur eine Hürde von mehreren, die du auf dem Weg zur Feuerwehr-Karriere meistern musst. Hast du dich hier gut präsentiert, geht es für dich im Anschluss mit dem physischen Eignungstest weiter, der umgangssprachlich auch als Sporttest bezeichnet wird. Hier prüft die Feuerwehr, ob du körperlich fit genug bist, um den kräftezehrenden Job anzutreten. Die einzelnen Aufgaben im Sporttest der Feuerwehr können von Bundesland zu Bundesland variieren. Anhand des Bundeslandes Hamburg kannst du hier aber sehen, mit was für Aufgaben du rechnen musst:

  • 3.000-Meter-Lauf
  • Liegestütze
  • Wechselsprünge
  • Beugehang
  • Seitlicher Medizinballwurf
  • Closed Kinetic Chain Upper Extremity Test
  • Kasten-Bumerang-Test
  • Personenrettung

Hast du auch den Sporttest erfolgreich meistern können, geht es im nächsten Schritt mit einem Vorstellungsgespräch weiter. In diesem wirst du als Bewerber befragt und musst zum Beispiel erklären, warum du zur Feuerwehr möchtest oder wo deine persönlichen Kompetenzen liegen. Ratsam ist es, hier möglichst authentisch zu bleiben und sich nicht zu verstellen. Im Anschluss an das Vorstellungsgespräch steht dann noch einmal eine körperliche Tauglichkeitsuntersuchung auf dem Programm. Hier wird geprüft, ob du Krankheiten hast, die dich am Dienstantritt bei der Feuerwehr hindern. Gleichzeitig musst du einen Bluttest machen und allgemeinärztliche Untersuchung durchführen lassen.

 

Fazit: Einstellungstest ist kein Kinderspiel

Egal, in welcher Position: Bei der Feuerwehr ist dein Beruf immer mit einer gewissen Verantwortung verbunden. Es versteht sich somit von selbst, dass die Feuerwehr nur Bewerber einstellt, auf die sie sich in jeder Situation zu 100 Prozent verlassen kann. Mit Hilfe des Einstellungstestes sollten genau diese Bewerber aus der großen Masse herausgefiltert werden. Um hier zu bestehen, solltest du dich in erster Linie gut vorbereiten und dich intensiv mit den Themen beschäftigen. Gleichzeitig solltest du nicht vergessen, dass zum Auswahlverfahren noch weitere Aufgaben gehören. Im besten Fall startest du also frühzeitig mit der Vorbereitung und kannst die einzelnen Prüfungsbausteine dann Stück für Stück durcharbeiten.